

Till Fellner | Biographie
Klavier
Till Fellner wurde in Wien geboren, wo er bei Helene Sedo-Stadler studierte. Weitere Studien führten ihn zu Alfred Brendel, Meira Farkas, Oleg Maisenberg und Claus-Christian Schuster.
Seine internationale Karriere begann 1993 mit dem 1. Preis beim Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz). Seitdem ist Till Fellner gefragter Gast bei renommierten Orchestern, in den großen Musikzentren in Europa, den USA und Japan sowie bei vielen wichtigen Festivals. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger, Marek Janowski, Sir Charles Mackerras, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Jukka-Pekka Saraste, Leonard Slatkin, Claudius Traunfellner, Franz Welser-Möst und Hans Zender.
Im Herbst 2010 schloss Till Fellner seinen gefeierten Zyklus aller Beethoven-Klaviersonaten ab, der ihn nach New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien geführt hat. Weitere Höhenpunkte der Saison 2010/11 waren Auftritte mit dem Concertgebouw Orkest unter Bernard Haitink in Amsterdam und Brüssel, eine Südamerika-Tournee mit den Bamberger Symphonikern und Jonathan Nott sowie eine Spanien-Tournee mit dem Münchener Kammerorchester.
Zu Beginn der Saison 2011/12 stehen Triokonzerte mit Lisa Batiashvili und Adrian Brendel auf dem Programm, u. a. bei den Salzburger Festspielen und der Schubertiade Schwarzenberg. Im Oktober 2011 unternimmt Till Fellner eine ausgedehnte Nordamerika-Tournee mit Rezitals und Orchesterkonzerten, die ihn u. a. nach Washington, Montreal, Seattle, Vancouver, Indianapolis und Cleveland führen wird. Mit dem britischen Tenor Mark Padmore wird er in Japan gastieren: die beiden geben Liederabende mit den drei Schubert-Zyklen. Außerdem sind Orchester¬konzerte mit dem Orchestre de Paris unter Herbert Blomstedt, dem Chicago Symphony Orchestra unter Manfred Honeck und dem Boston Symphony Orchestra unter Bernard Haitink geplant. 2012 wird sich Till Fellner für ein Jahr vom Konzertbetrieb zurückziehen, um sich intensiv dem Studium neuen Repertoires zu widmen.
Zahlreiche CD-Einspielungen des Künstlers liegen vor, zuletzt erschienen bei ECM die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von L. v. Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie „Böse Zellen“, die Ersteinspielung eines Klavier-konzerts von Thomas Larcher, mit dem Münchener Kammerorchester und Dennis Russell Davies.
Saison 2011-12
Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Absprache mit dem Künstlersekretariat Schoerke.


