

Gustav Rivinius | Biographie
Violoncello
Als bisher einziger deutscher Musiker wurde Gustav Rivinius 1990 mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs in Moskau ausgezeichnet. Der damals 24-jährige Cellist erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Peter Tschaikowsky. Seither konzertierte er mit zahlreichen renommierten Orchestern, u. a. allen Rundfunksinfonieorchestern Deutschlands, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Gewandhausorchester, der Tschechischen Philharmonie, dem Pittsburgh und dem Vancouver Symphony Orchestra, den Moskauer Philharmonikern, dem Swedish Radio Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich.
Neben seinem solistischen Auftreten widmet sich Gustav Rivinius leidenschaftlich der Kammermusik. Er musiziert regelmäßig mit Kollegen wie Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas und Sharon Kam sowie mit seinen Brüdern im Rivinius Klavierquartett und in Recitals mit seinem Bruder Paul am Klavier. Er gründete das Trio Gasparo da Salò, das Bartholdy Streichquintett und das Tammuz Piano Quartet, mit dem er die beiden Klavierquartette von George Enescu für cpo einspielte.
Auf CD erschienen sind außerdem das Cellokonzert von Ermanno Wolf-Ferrari mit dem hr-Sinfonieorchester und Henzes Ode an den Westwind mit dem RSO Saarbrücken. Mit Sharon Kam und Martin Helmchen spielte Gustav Rivinius das Klarinettentrio von Johannes Brahms ein; mit dem Bundesjugendorchester nahm er Lutosławskis Cellokonzert auf.
Neben der Interpretation des Standardrepertoires widmet sich der Künstler intensiv der zeitgenössischen Musik. Mit dem Musikkollegium Winterthur hat er etwa das Cellokonzert Bardo von Hans Zender unter der Leitung des Komponisten zur Uraufführung gebracht. Gustav Rivinius hat eine Professur an der Hochschule für Musik Saar inne. Er gibt jährlich Meisterkurse, u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, und ist regelmäßig Juror bei bedeutenden Musikwettbewerben wie dem Moskauer Tschaikowsky Wettbewerb im Sommer 2011.
Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem Künstlersekretariat Schoerke.


