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Tzimon Barto | Klavier


Download:  Kurzbio Tzimon Barto (pdf-Datei)

Der Spiegel bezeichnete Tzimon Barto in einem Portrait als "eine[n] der vielschichtigsten, unerschöpflichsten und besten Pianisten der Gegenwart" (Spiegel Online, 23.09.2009).
Tzimon Barto wuchs im tiefen Süden der USA auf als einziger Sohn einer Baptisten-Familie, die seit Generationen eine Installationsfirma betreibt. Bereits früh bevorzugte er zum großen Erstaunen seiner Umgebung das Klavier- über das Fußballspielen. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt Tzimon Barto von seiner Großmutter, die ihm vor allem diverse Hymnen und Broadway-Klassiker beibrachte. Sie erkannte sein Talent und nahm ihn häufig mit auf Konzertbesuche in die nächste große Stadt, Orlando. Nach Beendigung seiner Schullaufbahn begann er, an der Julliard School zu studieren.

Sein internationaler Durchbruch gelang Mitte der 1980er Jahre, als er auf Einladung Herbert von Karajans im Wiener Musikverein und bei den Salzburger Festspielen auftrat.
Seitdem hat Tzimon Barto mit beinahe allen international renommierten Orchestern konzertiert und ist ein häufiger Gast bei großen Musikfestivals. In seiner nunmehr gut 25-jährigen Karriere arbeitete er häufig mit dem Dirigenten Christoph Eschenbach zusammen, mit dem ihn eine ebenso lange Freundschaft verbindet.
Tzimon Barto hat zahlreiche Klavierwerke auf CD eingespielt: nach Aufnahmen mit Werken von Rameau und Ravel für Ondine, hat er dort kürzlich eine Einspielung mit ausgewählten Haydn-Sonaten sowie eine CD mit Werken von Schumann vorgelegt. Auf letzterer ist er als Solist des NDR Sinfonieorchesters und als Duo-Partner von Christoph Eschenbach (Klavier) zu hören.
Im Jahr 2006 hat Tzimon Barto einen internationalen Kompositionswettbewerb für Klavier solo – den "Barto Prize" – ins Leben gerufen.
Tzimon Barto spricht fünf Sprachen fließend, liest Altgriechisch, Latein und Hebräisch und lernt derzeit Mandarin. Zusätzlich zu seiner Karriere als Pianist betätigt er sich als Schriftsteller. Sein erstes Buch "eine frau griechischer herkunft" erschien 2001 und wurde 2008 neu aufgelegt. Eine Bühnenversion wurde in Frankfurt und Wien aufgeführt und bei Oidium auf DVD veröffentlicht. Voraussichtlich im Frühjahr 2010 wird Oidium die Novelle „Harold Flanders“ veröffentlichen.

Ausblick
Für die Saison 2010/11 stehen Konzerte mit zahlreichen namhaften Orchestern an, wie z. B. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, Frankfurter Opern- und Museumsorchester, Deutschen Sinfonieorchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem London Philharmonic Orchestra und dem National Symphony Orchestra Washington.

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem Künstlersekretariat Schoerke.